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Medienmitteilung
8. März 2012
Grüne Wohlen fordern den Gemeinderat auf, endlich eine aktive Haltung einzunehmen und sich für die Schliessung des AKWs Mühleberg einzusetzen!
Die Grünen Wohlen fordern den Gemeinderat auf, endlich aus seiner Lethargie und Dickköpfigkeit zu lösen und sich aktiv für die Schliessung des veralteten Atommeilers einzusetzen. Besuche einer BKW-Delegation mit schönen Präsentationen und dem Austausch von einseitigen Informationen oder andere Nettigkeiten reichen nicht mehr aus! Aktives Handeln von Seiten des Gemeinderats ist gefordert. Die Grünen Wohlen billigen das 3-Affen-Verhalten des Gemeinderats "nichts sehen, nichts hören, nichts sagen" nicht mehr. Ein erster Schritt wäre, der sofortige Beitritt in das Komitee "Mühleberg Ver-fahren".
Obwohl viele Anwohnerinnen und Anwohner rund um Mühleberg immer wieder grosse Bedenken zur Betriebssicherheit des AKWs Mühleberg geäussert haben und im Februar 2011 fast 60% der Stimmbeteiligten aus der Gemeinde Wohlen gegen ein neues Atomkraftwerk in Mühleberg abgestimmt hat, hat sich der Gemeinderat bisher noch nie bemüht, aktiv bei der AKW-Betreiberin zu intervenieren.
Im Gegenteil: zuletzt hat sich der Gemeinderat, gemäss seiner Medienmitteilung vom 18.02.2012, durch eine Delegation der BKW FMB Energie AG umfassend informieren und überzeugen lassen, dass sehr viel in die Sicherheit des Werks investiert werde.
Der Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts sagt jedoch etwas ganz anderes und gibt den Beschwerdeführenden recht und entzieht der BKW die unbefristete Betriebsbewilligung für das AKW Mühleberg.
Aus diesen Gründen erwarten die Grünen Wohlen vom Gemeinderat, dass er sich aktiv für eine baldige Abschaltung des uralten und maroden AKWs Mühleberg einsetzt und zwar JETZT!
