Argumente

 

Alec von Graffenried, GFL Stadt Bern

Gemeinden haben nur wenig Möglichkeiten, den Boden- und Wohnungsmarkt zu beeinflussen. Umso mehr sollten sie gemeindeeigene (Liegenschaften) Bauland langfristig halten und nicht verkaufen, sondern sie durch Baurechtsvergabe langfristig sichern.

Corrado Pardini, SP Nationalrat Kanton Bern

Die Bedürfnisse einer Gemeinde verändern sich laufend. Liegenschaften können verkauft werden, der Boden bleibt immer Eigentum der Gemeinde.

 

Lisi Dubler

Schreinerin
"Zukunftsorientiertes Bauen unterstützen, Gemeindeland vor Spekulation schützen und das Bauland richtig nützen. So geht Bodenpolitik von Heute für Morgen!"

Barbora Neveršil

Kommunikationsfachfrau
"Mit dieser Initiative bleibt der Spielraum bestehen: das Land bleibt im Besitze der Gemeinde, die Liegenschaften können falls nötig weiterhin verkauft werden."

Thomas Gerber

Grossrat
"Land ist ein Gut, das sich nicht vermehren lässt. Daher darf das Gemeindeeigen Land nicht verkauft, aber im Baurecht abgegeben."

Andreas Kläy

Forstingenieur
"Eigenes Land stärkt die Handlungsfähigkeit der Gemeinde. Der Gemeinderat scheut die Anstrengung dieser langfristig ausgerichteten Politik und empfindet diese als «unnötige Handlungszwänge» und schimpft die Bürgerinitiative als «undemokratisch». Dabei kann er die Umsetzung der offen formulierten Verfassungsinitiative selber gestalten und reglementieren. Statt die Gelegenheit zu packen, kritisiert der Gemeinderat die Offenheit als Schwierigkeit für die Umsetzung. "

Andreas Matter

Softwareingenieur
"Die Gemeinde wahrt ihren Handlungs- und Gestaltungsspielraum, das Land bleibt in ihrem Besitz und generiert über Jahrzehnte regelmässige Einkünfte aus den Baurechtszinsen. Sie hat bei der Gestaltung ein Mitspracherecht für sinnvolle soziale und energetische Lösungen ausserhalb des spekulativen Wohnungsbaus."

Peter Raaflaub

Architekt
"Kein Investor verzichtet auf ein Bauvorhaben, nur weil das Land Im Baurecht vergeben wird. Ausser es sind spekulative Absichten dahinter."

 

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